Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für die Fachkräfte von morgen
Ausbildung ist weit mehr als die Vermittlung von Fachwissen. Sie ist die Grundlage für Innovation, Qualität und nachhaltigen Erfolg in unserer Branche. Seit 50 Jahren leistet die gemeinsame Ausbildungsförderung der SOKA-BAU einen wichtigen Beitrag dazu, junge Menschen für Berufe im Bauwesen zu begeistern und Unternehmen bei der Ausbildung qualifizierter Fachkräfte zu unterstützen.
Ein starkes Zeichen für die Zukunft der Bauwirtschaft
Auch wir bei Geiger Kanaltechnik sehen die Förderung des Nachwuchses als eine unserer wichtigsten Aufgaben.
Mit unserem Engagement in der Ausbildung investieren wir nicht nur in die Zukunft unseres Unternehmens, sondern auch in die Zukunft der gesamten Bauwirtschaft.
Junge Talente fördern – Perspektiven eröffnen
Junge Talente fördern, ihnen Perspektiven öffnen und sie somit auf ihrem beruflichen Weg zu begleiten, das ist für uns gelebte Verantwortung. Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Ausbildungsbetrieben und Einrichtungen wie der SOKA-BAU zeigt seit 50 Jahren, wie wichtig gemeinsames Handeln für eine starke und zukunftsfähige Branche ist.
Wir gratulieren der SOKA-BAU herzlich zu 50 Jahren gemeinsam geförderter Ausbildung und freuen uns, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein! Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für zukünftige Fachkräfte von morgen und stärken die Bauwirtschaft nachhaltig für die Zukunft.
Neuer Standortleiter für Mainaschaff
Neue Organisationsstruktur der Niederlassung Mainaschaff
Die Geiger Kanaltechnik entwickelt die Organisationsstruktur ihrer Niederlassung Mainaschaff weiter und schafft die Grundlage für zukünftiges Wachstum. Durch die Einrichtung eines organisatorisch eigenständigen Standorts Mainaschaff innerhalb der Niederlassungsstruktur stärkt das Unternehmen die Strukturen der Niederlassung und gewährleistet weiterhin eine enge und gute Betreuung von Kunden und Mitarbeitern.
Jochen Herrmann wird neuer Standortleiter
Im Zuge dieser Weiterentwicklung übernimmt Jochen Herrmann die Leitung des Standorts Mainaschaff. Herrmann ist seit sieben Jahren im Unternehmen tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Betreuung kommunaler und industrieller Auftraggeber sowie in der Zusammenarbeit mit Ingenieurbüros. Zudem kennt er die internen Abläufe und Strukturen des Unternehmens bestens.
Marco Eich bleibt weiterhin der Niederlassungsleiter von Mainaschaff, sowie Mitglied der Geschäftsführung. In seiner Funktion verantwortet er künftig die drei Standorte der Niederlassung:
Mainaschaff – Standortleiter Jochen Herrmann
Oppenheim – Standortleiter Jochen Köhler
Montabaur – Standortleiter Muharrem Tekin
Die neue Organisationsstruktur schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum und stärkt zugleich die Position der Geiger Kanaltechnik als zuverlässiger Partner für Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter. Durch die stärkere regionale Aufstellung werden Kundennähe, Servicequalität und Flexibilität weiter ausgebaut.
Nachhaltigkeit beginnt mit den richtigen Investitionen
Nachhaltigkeit in der Kanalsanierung ist für Geiger Kanaltechnik mehr als ein Schlagwort – sie ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Deshalb investieren wir kontinuierlich in moderne Technologien, die unsere Baustellen effizienter, ressourcenschonender und zukunftsfähiger machen.
Ein wichtiger Baustein ist die schrittweise Ausstattung unserer Kolonnen mit leistungsstarker Akkutechnik und Solarpanels. Je nach Einsatzbereich können dadurch herkömmliche Dieselaggregate ersetzt und der CO₂-Ausstoß um bis zu 100 Kilogramm pro Tag reduziert werden.
Neben den ökologischen Vorteilen verbessert die neue Technik auch die Arbeitsbedingungen auf unseren Baustellen. Der Verzicht auf dauerhaft laufende Dieselaggregate sorgt für deutlich weniger Lärm und schafft ein angenehmeres Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeitenden. Gleichzeitig profitieren Anwohner von einer geringeren Geräuschbelastung während der Bauausführung.
Nachhaltigkeit in der Kanalsanierung: Neues Fahrzeug für die Handsanierung
Ein aktuelles Beispiel ist unser neues Kanalsanierungsfahrzeug für die Handsanierung. Ausgestattet mit einer 25,6 V / 200 Ah Akkukapazität sowie Solarpanels ersetzt es ein bislang eingesetztes 20-kVA-Dieselaggregat. Damit setzen wir einen weiteren Schritt in Richtung emissionsärmerer Baustellen und zeigen, wie innovative Technik einen nachhaltigen Beitrag zur Kanalsanierung leisten kann.
Für uns bedeutet Nachhaltigkeit in der Kanalsanierung, heute in Lösungen zu investieren, die langfristig Wirkung entfalten. Mit jeder Modernisierung unserer Fahrzeugflotte und unserer Baustellentechnik reduzieren wir Emissionen, schonen Ressourcen und schaffen gleichzeitig bessere Bedingungen für unsere Teams sowie für die Menschen vor Ort.
So gestalten wir die Kanalsanierung von morgen – effizient, leise und nachhaltig.
Bernd Geißendörfer wird kaufmännischer Geschäftsführer der Geiger Kanalsanierung
Seit dem 1. Mai 2026 verstärkt Bernd Geißendörfer als neuer kaufmännischer Geschäftsführer das Team der Geiger Kanalsanierung.
Mit seiner langjährigen Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Personalwesen und Unternehmenssteuerung wird er die weitere Entwicklung des Unternehmens aktiv begleiten und die strategischen Ziele sowie das nachhaltige Wachstum unterstützen.
Mit der Neubesetzung der kaufmännischen Geschäftsführung stellt die Geiger Kanalsanierung wichtige Weichen für die Zukunft. Durch die Verteilung der Verantwortlichkeiten innerhalb der Unternehmensführung entstehen zusätzliche Kapazitäten, um sowohl operative Themen als auch strategische Aufgaben gezielt weiterzuentwickeln.
Auf seine neue Aufgabe blickt er mit Vorfreude: „Ich freue mich besonders auf die Zusammenarbeit mit den vielen neuen kompetenten und freundlichen Kolleginnen und Kollegen und darauf, gemeinsam die Zukunft des Unternehmens aktiv mitzugestalten.“
Damit wir uns stetig weiterentwickeln, sind unsere Systemtreffen ein fester Bestandteil. Hier bleiben alle auf dem neuesten Stand und tauschen sich aus.
Gemeinsam mit BRAWO Systems konnten wir eine spannende Schulung durchführen – mit Praxisvorführungen und aktiver Beteiligung unserer Teams.
Besonders spannend:
Brawo Remote LC
Anwendung der Picote-Fräse
viele neue Ideen direkt aus dem Team
Ein großes Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen für euren Einsatz und eure Motivation!
Wir freuen uns, dass wir mit dem Siegel „Endprodukt Schlauchliner: geprüfte Qualität“ von der Siebert + Knipschild GmbH für das Jahr 2026 ausgezeichnet wurden. Unser technischer Leiter Michael Stätter durfte die Urkunde beim Lindauer Seminar im März entgegennehmen.
v.l. Felix Strobel (Siebert + Knipschild), Michael Stätter (Geiger Kanalsanierung) bei der Übergabe in Lindau
Sanierung ohne Großbaustelle
Saußbach-Düker in Freyung im Reliningverfahren erneuert
Freyung – Im Zuge der laufenden Kanalsanierung hat die Niederlassung Regenstauf der Geiger Kanalsanierung in Freyung zwei bestehende Schmutzwasserleitungen in Form von Dükern unter dem Saußbach erfolgreich erneuert. Ziel der Maßnahme war es, die Leitungen ohne umfangreiche offene Tiefbauarbeiten zu sanieren und Eingriffe in Gewässer, Verkehrsflächen sowie die bestehende Infrastruktur auf ein Minimum zu reduzieren. Auftraggeber war die Stadt Freyung, die Planung erfolgte durch das Ingenieurbüro Wolf.
Mit der Ausführung wurde die Geiger Kanalsanierung beauftragt, die ihre besondere Kompetenz im Bereich geschlossener Sanierungsverfahren unter Beweis stellte. Durch den gezielten Einsatz moderner Reliningtechnik konnte die Erneuerung effizient, präzise und mit deutlich reduziertem baulichem Eingriff umgesetzt werden.
Die beiden rund 30 Meter langen Leitungen führten in ein vorgelagertes Rückhaltebecken und bestanden ursprünglich aus Stahlrohren mit DN 500 (Hauptleitung) und DN 300 (Notleitung). Im Rahmen der Gesamtmaßnahme wurden die Querschnitte hydraulisch optimiert. Die neuen Innendurchmesser von 238 Millimetern beziehungsweise 205 Millimetern sind hydraulisch ausreichend dimensioniert und gewährleisten langfristig einen sicheren Betrieb.
Einziehbaugrube
Schweißen des Rohrstranges
Vorstrecken des Rohrstranges
Um das zentrale Ziel – die Erneuerung ohne großflächige Aufgrabungen – konsequent zu erreichen, wurde die Sanierung in geschlossener Bauweise mittels Reliningverfahren ausgeführt. Dabei zog Geiger Kanalsanierung neue PE-/PP-Rohre (Flexirohre) in die bestehenden Stahlleitungen ein. Es waren lediglich punktuelle Tiefbauarbeiten zur Herstellung der Zugänglichkeiten erforderlich; auf der Gegenseite bestanden bereits Schächte. Nach der Reinigung und Trockenlegung der Altleitungen sowie der Herstellung von Seilverbindungen wurden die neuen Rohre in sechs Meter langen Stücken verschweißt, auf dem Baufeld vorgefertigt und anschließend in die Bestandsleitungen eingezogen. Abschließend erfolgten die Verfüllung des Ringraums sowie die fachgerechte Ausbildung der Übergänge zu den bestehenden Normrohren.
Einziehvorgang
Dank der fachgerechten und technisch anspruchsvollen Ausführung durch Geiger Kanalsanierung konnte die Maßnahme wirtschaftlich, nachhaltig und nahezu ohne Beeinträchtigung des Umfelds realisiert werden. Die geschlossene Bauweise erwies sich dabei als zukunftsorientierte Lösung, die sowohl den hydraulischen als auch den betrieblichen Anforderungen vollumfänglich gerecht wird.
Geiger Kanalsanierung meistert komplexes Großprojekt auf Pharmagelände in Ingelheim
Ingelheim am Rhein – Unter außergewöhnlichen Rahmenbedingungen hat die Geiger Kanalsanierung eine technisch wie organisatorisch anspruchsvolle Kanalsanierungsmaßnahme auf dem Gelände eines namhaften Pharmabetriebs in Ingelheim am Rhein erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeiten fanden vollständig innerhalb des Werksgeländes statt – bei gleichzeitig uneingeschränkt aufrechterhaltenem Produktions- und Werksverkehr.
Der sanierte Schacht
Gegenstand des Projekts war die grabenlose Sanierung eines rund 400 Meter langen Maulprofils mit den Abmessungen 1300/900 Millimeter. Die Maßnahme stellte höchste Anforderungen an Planung, Sicherheit und Logistik, da der laufende Werkbetrieb mit hohem LKW-Aufkommen zu keiner Zeit beeinträchtigt werden durfte.
Eine besondere Herausforderung stellte das chemisch belastete Abwasser dar. Es machte umfangreiche Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen erforderlich: Absperrungen im Kanal durften ausschließlich mit Atemschutz durchgeführt werden, ein Einstieg in den Kanal war nur nach vorheriger Freigabe durch die Werksfeuerwehr zulässig. Zusätzlich wurde die gesamte Sanierungsstrecke regelmäßig gereinigt, freigemessen und erst nach dokumentierter Freigabe für Arbeiten ohne Atemschutz zugelassen.
Linereinzug
Die komplexen Abwasserverhältnisse erforderten zudem eine leistungsfähige und ausfallsichere Wasserhaltung. Insgesamt kamen zehn fest installierte Pumpen zum Einsatz, darunter zwei Pumpen mit jeweils 300 l/s sowie drei Pumpen mit jeweils 150 l/s, jeweils doppelt vorgehalten. Die Ableitung erfolgte über DN-600-Stahlleitungen. Ergänzend wurden fünf weitere Pumpen als temporäre, wandernde Wasserhaltung während des Linereinbaus eingesetzt.
Aufgrund der chemischen Belastung des Abwassers wurde ein speziell geeigneter VE-Liner eingesetzt. Zusätzlich stellte die Sonderform des Maulprofils besondere Anforderungen an die Aushärtung. Für eine gleichmäßige Aushärtung wurde der Liner mit Peroxiden versetzt, was eine geringe Lagerfähigkeit zu Folge hatte. Der Einbau musste daher exakt terminiert werden. Die Anlieferung erfolgte temperaturkontrolliert per Kühl-LKW, da der Aushärtungsprozess bereits ab einer Linertemperatur von 15 °C beginnt.
Der optimal an die Haltung angepasste Liner
Die eigentliche Sanierung erfolgte in vier Linereinzügen, in denen sieben Haltungen mit Einzellängen zwischen rund 86 und 117 Metern saniert wurden. Die einzelnen Liner wogen dabei bis zu knapp acht Tonnen. Um den laufenden Werksverkehr nicht zu beeinträchtigen, wurden die Linereinbauten ausschließlich nachts durchgeführt. Tagesarbeiten wie die Hindernisbeseitigung, das Entfernen der Innenfolie sowie das Öffnen der Zuläufe übernahmen spezialisierte Handsanierungskolonnen.
„Die größte Herausforderung war das Zusammenspiel aus chemisch belastetem Abwasser, sehr hohen Wassermengen und der Sanierung innerhalb eines laufenden Pharmabetriebs“, erklärt Projektleiter Muharrem Tekin. „Nur durch eine detaillierte Vorbereitung, die enge Abstimmung mit dem Ingenieurbüro, dem Auftraggeber und der Werksfeuerwehr sowie das hohe Engagement aller Beteiligten konnten wir die Arbeiten sicher, termingerecht und in der geforderten Qualität umsetzen.“
Die Haltung vor der Renovierung
An der Umsetzung des Projekts waren neben der Geiger Kanalsanierung und dem Ingenieurbüro Sven Kämpfer mehrere spezialisierte Fachunternehmen beteiligt. Die KSM Umweltdienste GmbH & Co. KG übernahm die Reinigung, TV-Befahrung sowie die Unterstützung bei der Kanalabsperrung. Für die feste Wasserhaltung zeichnete die BL Wasserbau GmbH verantwortlich. Die Herstellung der Liner erfolgte durch die Impreg GmbH, deren Anwendungstechniker den Einbau fachlich begleiteten.
Vor Ort waren zahlreiche Fachkräfte im Einsatz, darunter ein Projektleiter, ein Anwendungstechniker für UV-Liner von Geiger, zwei Anwendungstechniker vom Linerhersteller, zwei Handsanierungskolonnen mit insgesamt sechs Mitarbeitenden, ein fünfköpfiges UV-Team sowie eine gesonderte Aufsicht für die groß dimensionierte Wasserhaltung.
Die renovierte Haltung
Die Projektlaufzeit gliederte sich in sechs Wochen Aufbau der Wasserhaltung, vier Wochen Sanierungsarbeiten sowie drei Wochen Rückbau. Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen innerhalb eines sensiblen Industriebetriebs konnte das Projekt planmäßig, sicher und in hoher Ausführungsqualität abgeschlossen werden.
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Maßnahme bei laufendem Werkbetrieb unterstreicht die Geiger Kanalsanierung einmal mehr ihre Kompetenz bei technisch komplexen Sanierungen in sensiblen Industrieumgebungen.
Verantwortung übernehmen. Führung stärken. Praxis leben.
Mitte Februar fand in unserer zentralen Werkstatt in Schongau unser „1. Mann-Kurs“ 2026 statt.
Zehn Mitarbeiter aus unseren Niederlassungen Wendlingen, Kempten, Mainaschaff, Regenstauf und Bochum haben vier intensive Tage genutzt, um sich gezielt auf ihre Rolle als „1. Mann“ auf der Kolonne vorzubereiten.
Teilnehmer „1.-Mann-Kurs“ 2056 in Schongau
Im Fokus standen unter anderem:
Die Rolle des 1. Mannes als Leistungsträger und Vertreter des Bauleiters auf der Baustelle
Verantwortung für Auftreten, Organisation, Sicherheit und Stundenabrechnung
Steuerung und praktischer Einsatz unserer Robotersysteme
Baustellenvorbereitung, Verkehrssicherung und Arbeitsplanung
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Praxis auf der Baustelle: Vom Einmessen von Anschlüssen über die Sanierung im Betonrohr DN 300 bis hin zu Fräs-, Verpress- und Dokumentationsarbeiten konnten die Teilnehmer reale Szenarien intensiv trainieren.
Zum Abschluss wurde das weitere Vorgehen für den „Testlauf“ unserer neuen 1. Männer definiert – der nächste Schritt in Richtung noch mehr Qualität, Eigenverantwortung und Professionalität auf unseren Baustellen.
Vielen Dank an alle Referenten und Teilnehmer für den engagierten Austausch und die starke Mitarbeit!
Erfolgreiche Kanalinstandsetzung in Saldenburg
Geiger Kanalsanierung schließt anspruchsvolle Kanalinstandsetzung in Saldenburg erfolgreich ab
Die Geiger Kanalsanierung hat im Gemeindegebiet Saldenburg eine umfangreiche Sanierungsmaßnahme an bestehenden Mischwasserkanälen erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wurde im Auftrag der Gemeinde durchgeführt und vom Ingenieurbüro Wolf begleitet. Ziel der Arbeiten war es, die Funktionsfähigkeit und Betriebssicherheit des kommunalen Abwassernetzes langfristig zu sichern.
Das verformte Rohr vor der Sanierung
Die Sanierung erfolgte in geschlossener Bauweise. Dabei setzte Geiger Kanalsanierung moderne Sanierungstechniken wie das Wickelrohrverfahren sowie robotergestützte Reparaturtechniken ein. Ergänzt wurden diese Hauptmaßnahmen durch vorbereitende Arbeitsschritte wie Kanalspülung, Kalibrierung der Leitungen und die Entfernung von Ablagerungen und Hindernissen. Die Baumaßnahmen umfassten zunächst die Einrichtung einer Abflusslenkung, um einen sicheren Kanalbetrieb während der Bauarbeiten zu gewährleisten. Im Anschluss wurden die betroffenen Leitungsabschnitte mittels Wickelrohrverfahren saniert – darunter eine Haltung DN 800 mit einer Länge von 37 Metern sowie zwei Haltungen DN 500 mit insgesamt 65 Metern. Zusätzlich führte Geiger Kanalsanierung robotergestützte Reparaturen an lokal beschädigten Bereichen aus und setzte mehrere Schächte instand. Den Abschluss bildete eine umfassende optische Inspektion, die die Qualität der ausgeführten Maßnahmen bestätigte und die Dokumentation des sanierten Leitungszustands sicherstellte.
Einsetzen des Wickelkorbs in den Kanal
Eine besondere Herausforderung stellte die starke Verformung der vorhandenen Kanäle dar. Vor dem Einzug der Wickelrohre mussten die Haltungen daher mittels Kalibrierrohr auf ihren verbleibenden Querschnitt geprüft werden. Die Ergebnisse zeigten, dass im DN-800-Abschnitt ein Wickelrohr mit einem Außendurchmesser von 650 mm eingebaut werden konnte, während für den DN-500-Bereich ein Außendurchmesser von 405 mm möglich war. Dank der präzisen Vorbereitung, der technisch anspruchsvollen Ausführung durch Geiger Kanalsanierung und der engen Abstimmung mit dem Ingenieurbüro Wolf konnten sämtliche Arbeiten innerhalb einer Bauzeit von rund zehn Tagen abgeschlossen werden.
Kanalsanierung mittels Wickelrohrverfahren
„Die Sanierung in Saldenburg hat gezeigt, wie effizient sich technisch anspruchsvolle Projekte in geschlossener Bauweise umsetzen lassen, wenn Planung und Ausführung optimal verzahnt sind. Die enge Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Wolf und die professionelle Vorbereitung vor Ort waren entscheidend für den reibungslosen Ablauf,“ erklärt Mario Bösl, Niederlassungsleiter Regenstauf der Geiger Kanalsanierung. Die Gemeinde Saldenburg profitiert nun von einer nachhaltig modernisierten und zuverlässigen Abwasserinfrastruktur.