Kategorie: News

Sanierung ohne Großbaustelle

Saußbach-Düker in Freyung im
Reliningverfahren erneuert

Freyung – Im Zuge der laufenden Kanalsanierung hat die Niederlassung Regenstauf der Geiger Kanalsanierung in Freyung zwei bestehende Schmutzwasserleitungen in Form von Dükern unter dem Saußbach erfolgreich erneuert. Ziel der Maßnahme war es, die Leitungen ohne umfangreiche offene Tiefbauarbeiten zu sanieren und Eingriffe in Gewässer, Verkehrsflächen sowie die bestehende Infrastruktur auf ein Minimum zu reduzieren. Auftraggeber war die Stadt Freyung, die Planung erfolgte durch das Ingenieurbüro Wolf.

Mit der Ausführung wurde die Geiger Kanalsanierung beauftragt, die ihre besondere Kompetenz im Bereich geschlossener Sanierungsverfahren unter Beweis stellte. Durch den gezielten Einsatz moderner Reliningtechnik konnte die Erneuerung effizient, präzise und mit deutlich reduziertem baulichem Eingriff umgesetzt werden.

Die beiden rund 30 Meter langen Leitungen führten in ein vorgelagertes Rückhaltebecken und bestanden ursprünglich aus Stahlrohren mit DN 500 (Hauptleitung) und DN 300 (Notleitung). Im Rahmen der Gesamtmaßnahme wurden die Querschnitte hydraulisch optimiert. Die neuen Innendurchmesser von 238 Millimetern beziehungsweise 205 Millimetern sind hydraulisch ausreichend dimensioniert und gewährleisten langfristig einen sicheren Betrieb.

Einziehbaugrube
Schweißen des Rohrstranges
Vorstrecken des Rohrstranges

Um das zentrale Ziel – die Erneuerung ohne großflächige Aufgrabungen – konsequent zu erreichen, wurde die Sanierung in geschlossener Bauweise mittels Reliningverfahren ausgeführt. Dabei zog Geiger Kanalsanierung neue PE-/PP-Rohre (Flexirohre) in die bestehenden Stahlleitungen ein. Es waren lediglich punktuelle Tiefbauarbeiten zur Herstellung der Zugänglichkeiten erforderlich; auf der Gegenseite bestanden bereits Schächte. Nach der Reinigung und Trockenlegung der Altleitungen sowie der Herstellung von Seilverbindungen wurden die neuen Rohre in sechs Meter langen Stücken verschweißt, auf dem Baufeld vorgefertigt und anschließend in die Bestandsleitungen eingezogen. Abschließend erfolgten
die Verfüllung des Ringraums sowie die fachgerechte Ausbildung der Übergänge zu den bestehenden Normrohren.

Einziehvorgang

Dank der fachgerechten und technisch anspruchsvollen Ausführung durch Geiger Kanalsanierung konnte die Maßnahme wirtschaftlich, nachhaltig und nahezu ohne Beeinträchtigung des Umfelds realisiert werden. Die geschlossene Bauweise erwies sich dabei als zukunftsorientierte Lösung, die sowohl den hydraulischen als auch den betrieblichen Anforderungen vollumfänglich gerecht wird.

Innovative Linertechnik bei laufendem Werkbetrieb

Geiger Kanalsanierung meistert komplexes Großprojekt auf Pharmagelände in Ingelheim

Ingelheim am Rhein – Unter außergewöhnlichen Rahmenbedingungen hat die Geiger Kanalsanierung eine technisch wie organisatorisch anspruchsvolle Kanalsanierungsmaßnahme auf dem Gelände eines namhaften Pharmabetriebs in Ingelheim am Rhein erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeiten fanden vollständig innerhalb des Werksgeländes statt – bei gleichzeitig uneingeschränkt aufrechterhaltenem Produktions- und Werksverkehr.

Der sanierte Schacht
Der sanierte Schacht

Gegenstand des Projekts war die grabenlose Sanierung eines rund 400 Meter langen Maulprofils mit den Abmessungen 1300/900 Millimeter. Die Maßnahme stellte höchste Anforderungen an Planung, Sicherheit und Logistik, da der laufende Werkbetrieb mit hohem LKW-Aufkommen zu keiner Zeit beeinträchtigt werden durfte.

Eine besondere Herausforderung stellte das chemisch belastete Abwasser dar. Es machte umfangreiche Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen erforderlich: Absperrungen im Kanal durften ausschließlich mit Atemschutz durchgeführt werden, ein Einstieg in den Kanal war nur nach vorheriger Freigabe durch die Werksfeuerwehr zulässig. Zusätzlich wurde die gesamte Sanierungsstrecke regelmäßig gereinigt, freigemessen und erst nach dokumentierter Freigabe für Arbeiten ohne Atemschutz zugelassen.

Linereinzug
Linereinzug

Die komplexen Abwasserverhältnisse erforderten zudem eine leistungsfähige und ausfallsichere Wasserhaltung. Insgesamt kamen zehn fest installierte Pumpen zum Einsatz, darunter zwei Pumpen mit jeweils 300 l/s sowie drei Pumpen mit jeweils 150 l/s, jeweils doppelt vorgehalten. Die Ableitung erfolgte über DN-600-Stahlleitungen. Ergänzend wurden fünf weitere Pumpen als temporäre, wandernde Wasserhaltung während des Linereinbaus eingesetzt.

Aufgrund der chemischen Belastung des Abwassers wurde ein speziell geeigneter VE-Liner eingesetzt. Zusätzlich stellte die Sonderform des Maulprofils besondere Anforderungen an die Aushärtung. Für eine gleichmäßige Aushärtung wurde der Liner mit Peroxiden versetzt, was eine geringe Lagerfähigkeit zu Folge hatte. Der Einbau musste daher exakt terminiert werden. Die Anlieferung erfolgte temperaturkontrolliert per Kühl-LKW, da der Aushärtungsprozess bereits ab einer Linertemperatur von 15 °C beginnt.

Der optimal an die Haltung angepasste Liner
Der optimal an die Haltung angepasste Liner

Die eigentliche Sanierung erfolgte in vier Linereinzügen, in denen sieben Haltungen mit Einzellängen zwischen rund 86 und 117 Metern saniert wurden. Die einzelnen Liner wogen dabei bis zu knapp acht Tonnen. Um den laufenden Werksverkehr nicht zu beeinträchtigen, wurden die Linereinbauten ausschließlich nachts durchgeführt. Tagesarbeiten wie die Hindernisbeseitigung, das Entfernen der Innenfolie sowie das Öffnen der Zuläufe übernahmen spezialisierte Handsanierungskolonnen.

„Die größte Herausforderung war das Zusammenspiel aus chemisch belastetem Abwasser, sehr hohen Wassermengen und der Sanierung innerhalb eines laufenden Pharmabetriebs“, erklärt Projektleiter Muharrem Tekin. „Nur durch eine detaillierte Vorbereitung, die enge Abstimmung mit dem Ingenieurbüro, dem Auftraggeber und der Werksfeuerwehr sowie das hohe Engagement aller Beteiligten konnten wir die Arbeiten sicher, termingerecht und in der geforderten Qualität umsetzen.“

Die Haltung vor der Renovierung

An der Umsetzung des Projekts waren neben der Geiger Kanalsanierung und dem Ingenieurbüro Sven Kämpfer mehrere spezialisierte Fachunternehmen beteiligt. Die KSM Umweltdienste GmbH & Co. KG übernahm die Reinigung, TV-Befahrung sowie die Unterstützung bei der Kanalabsperrung. Für die feste Wasserhaltung zeichnete die BL Wasserbau GmbH verantwortlich. Die Herstellung der Liner erfolgte durch die Impreg GmbH, deren Anwendungstechniker den Einbau fachlich begleiteten.

Vor Ort waren zahlreiche Fachkräfte im Einsatz, darunter ein Projektleiter, ein Anwendungstechniker für UV-Liner von Geiger, zwei Anwendungstechniker vom Linerhersteller, zwei Handsanierungskolonnen mit insgesamt sechs Mitarbeitenden, ein fünfköpfiges UV-Team sowie eine gesonderte Aufsicht für die groß dimensionierte Wasserhaltung.

Die renovierte Haltung

Die Projektlaufzeit gliederte sich in sechs Wochen Aufbau der Wasserhaltung, vier Wochen Sanierungsarbeiten sowie drei Wochen Rückbau. Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen innerhalb eines sensiblen Industriebetriebs konnte das Projekt planmäßig, sicher und in hoher Ausführungsqualität abgeschlossen werden.

Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Maßnahme bei laufendem Werkbetrieb unterstreicht die Geiger Kanalsanierung einmal mehr ihre Kompetenz bei technisch komplexen Sanierungen in sensiblen Industrieumgebungen.

„1. Mann-Kurs“ 2026 in Schongau

Verantwortung übernehmen. Führung stärken. Praxis leben.

Mitte Februar fand in unserer zentralen Werkstatt in Schongau unser „1. Mann-Kurs“ 2026 statt.

Zehn Mitarbeiter aus unseren Niederlassungen Wendlingen, Kempten, Mainaschaff, Regenstauf und Bochum haben vier intensive Tage genutzt, um sich gezielt auf ihre Rolle als „1. Mann“ auf der Kolonne vorzubereiten.

Schulung in Schongau Februar 2026
Teilnehmer „1.-Mann-Kurs“ 2056 in Schongau

Im Fokus standen unter anderem:

  • Die Rolle des 1. Mannes als Leistungsträger und Vertreter des Bauleiters auf der Baustelle
  • Verantwortung für Auftreten, Organisation, Sicherheit und Stundenabrechnung
  • Professionelle Dokumentation (Aufmaß, Einbauprotokoll, Videodokumentation)
  • BauMobil, Einsatzplanung und Reparaturmanagement
  • Fahrzeug-, Anlagen-, Kamera- und Robotertechnik
  • Steuerung und praktischer Einsatz unserer Robotersysteme
  • Baustellenvorbereitung, Verkehrssicherung und Arbeitsplanung

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Praxis auf der Baustelle:
Vom Einmessen von Anschlüssen über die Sanierung im Betonrohr DN 300 bis hin zu Fräs-, Verpress- und Dokumentationsarbeiten konnten die Teilnehmer reale Szenarien intensiv trainieren.

Zum Abschluss wurde das weitere Vorgehen für den „Testlauf“ unserer neuen 1. Männer definiert – der nächste Schritt in Richtung noch mehr Qualität, Eigenverantwortung und Professionalität auf unseren Baustellen.

Vielen Dank an alle Referenten und Teilnehmer für den engagierten Austausch und die starke Mitarbeit!

Erfolgreiche Kanalinstandsetzung in Saldenburg

Geiger Kanalsanierung schließt anspruchsvolle Kanalinstandsetzung in Saldenburg erfolgreich ab

Die Geiger Kanalsanierung hat im Gemeindegebiet Saldenburg eine umfangreiche Sanierungsmaßnahme an bestehenden Mischwasserkanälen erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wurde im Auftrag der Gemeinde durchgeführt und vom Ingenieurbüro Wolf begleitet. Ziel der Arbeiten war es, die Funktionsfähigkeit und Betriebssicherheit des kommunalen Abwassernetzes langfristig zu sichern.

Verformtes Rohr vor der Sanierung
Das verformte Rohr vor der Sanierung

Die Sanierung erfolgte in geschlossener Bauweise. Dabei setzte Geiger Kanalsanierung moderne Sanierungstechniken wie das Wickelrohrverfahren sowie robotergestützte Reparaturtechniken ein. Ergänzt wurden diese Hauptmaßnahmen durch vorbereitende Arbeitsschritte wie Kanalspülung, Kalibrierung der Leitungen und die Entfernung von Ablagerungen und Hindernissen.
Die Baumaßnahmen umfassten zunächst die Einrichtung einer Abflusslenkung, um einen sicheren Kanalbetrieb während der Bauarbeiten zu gewährleisten. Im Anschluss wurden die betroffenen Leitungsabschnitte mittels Wickelrohrverfahren saniert – darunter eine Haltung DN 800 mit einer Länge von 37 Metern sowie zwei Haltungen DN 500 mit insgesamt 65 Metern.
Zusätzlich führte Geiger Kanalsanierung robotergestützte Reparaturen an lokal beschädigten Bereichen aus und setzte mehrere Schächte instand. Den Abschluss bildete eine umfassende optische Inspektion, die die Qualität der ausgeführten Maßnahmen bestätigte und die Dokumentation des sanierten Leitungszustands sicherstellte.

Einsetzen des Wickelkorbs in den Kanal
Einsetzen des Wickelkorbs in den Kanal


Eine besondere Herausforderung stellte die starke Verformung der vorhandenen Kanäle dar. Vor dem Einzug der Wickelrohre mussten die Haltungen daher mittels Kalibrierrohr auf ihren verbleibenden Querschnitt geprüft werden. Die Ergebnisse zeigten, dass im DN-800-Abschnitt ein Wickelrohr mit einem Außendurchmesser von 650 mm eingebaut werden konnte, während für den DN-500-Bereich ein Außendurchmesser von 405 mm möglich war. Dank der präzisen Vorbereitung, der technisch anspruchsvollen Ausführung durch Geiger Kanalsanierung und der engen Abstimmung mit dem Ingenieurbüro Wolf konnten sämtliche Arbeiten innerhalb einer Bauzeit von rund zehn Tagen abgeschlossen werden.

Kanalsanierung mittels Wickelrohrverfahren
Kanalsanierung mittels Wickelrohrverfahren

„Die Sanierung in Saldenburg hat gezeigt, wie effizient sich technisch anspruchsvolle Projekte in geschlossener Bauweise umsetzen lassen, wenn Planung und Ausführung optimal verzahnt sind. Die enge Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Wolf und die professionelle Vorbereitung vor Ort waren entscheidend für den reibungslosen Ablauf,“ erklärt Mario Bösl, Niederlassungsleiter Regenstauf der Geiger Kanalsanierung. Die Gemeinde Saldenburg profitiert nun von einer nachhaltig modernisierten und zuverlässigen Abwasserinfrastruktur.

Nachtbaustelle in Immenstadt

Für die diesjährige Kanalinstandsetzung der Stadt Immenstadt haben wir im Rahmen einer größeren Ausschreibung den Zuschlag bekommen – ein Projekt mit vielen bekannten Gesichtern und toller Zusammenarbeit.

Nachtbaustelle im Immenstadt
Nachtbaustelle in Immenstadt

Aufgrund der Lage der Baustelle direkt an einer Hauptverkehrsader mussten die Arbeiten nachts durchgeführt werden. Die Teamleistung war beeindruckend: Ein 150 m langer Kanal DN 500 mm wurde mittels GFK-Inliner erfolgreich ausgekleidet. Dank unseres eingespielten Teams, viel Erfahrung und guter Laune lief alles reibungslos. Danke an alle Beteiligten!

Hauptverwaltung in Kempten

Unsere Hauptverwaltung präsentiert sich seit kurzem auch im neuen Design. Das vertraute grün trifft auf unser modernes grau – eine gelungene Verbindung zwischen Bewährtem und Fortschritt. 

Neuer Standort in Montabaur

Stärkung der Präsenz im Westerwald – Kundennähe im Fokus

Die Geiger Kanalsanierung hat am 1. Juli 2025 einen neuen Standort in Montabaur eröffnet. Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf die steigende Kundennachfrage in der Rhein-Main- und der Rhein-Mosel-Region und baut seine Präsenz im Westerwald gezielt aus.

Willi Geiger, Muharrem tekin und Marco Eich freuen sich über die Eröffnung des neuen Standorts
v.l. Willi Geiger (Geschäftsführer), Muharrem Tekin (Standortleiter Montabaur), Marco Eich Niederlassungsleiter Mainschaff)

Geleitet wird der neue Standort von Muharrem Tekin, der seit über zehn Jahren fester Bestandteil des Teams in Aschaffenburg ist. Er stammt ursprünglich selbst aus dem Westerwald und hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Kundenkontakte in der Region aufgebaut. Durch seinen Umzug zurück in den Westerwald konnte er bestehende Geschäftsbeziehungen intensivieren und erfolgreich neue Aufträge gewinnen.
„Für mich war es eine logische Konsequenz, hier einen Standort aufzubauen – zum einen, um näher an unseren Kunden zu sein, und zum anderen, um Geiger Kanalsanierung in meiner Heimat noch sichtbarer zu machen“, erklärt Muharrem Tekin. „Ich freue mich sehr auf die direkte Kundennähe und die Möglichkeit, unsere Dienstleistungen regional noch besser anbieten zu
können.“
Zusammen mit Bauleiter Dennis Tillmann treibt Muharrem Tekin derzeit den Aufbau des Standorts Montabaur voran. Unterstützt werden sie von erfahrenen Kolonnen aus Mainschaff, die alle gängigen Verfahren der grabenlosen Kanalsanierung abdecken. Damit kann Geiger Kanalsanierung in Montabaur das vollständige Leistungsportfolio anbieten.
Geschäftsführer Willi Geiger betont die strategische Bedeutung des neuen Standorts: „Die Nähe zu unseren Kunden ist für uns ein entscheidender Erfolgsfaktor. Mit dem Standort in Montabaur schaffen wir die Basis, um noch schneller reagieren zu können, langfristige Partnerschaften auszubauen und unsere Marktposition im Westerwald nachhaltig zu stärken. Wir sind
überzeugt, dass dieser Schritt ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmen ist.“
Das Ziel von Geiger Kanalsanierung ist es, durch die geografische Nähe nicht nur kürzere Reaktionszeiten zu gewährleisten, sondern auch Kundenbindungen zu vertiefen, neue Kooperationen zu fördern und die Marke in der Region weiter zu etablieren.

Wir gratulieren Mario Bösl!

Wir freuen uns sehr über ein weiteres Mitarbeiterjubiläum: Mario Bösl ist seit stolzen 15 Jahren Teil unseres Teams!

Willi Geiger gratuliert Mario Bösl zum Jubiläum
Willi Geiger gratuliert Mario Bösl zu 15 Jahren Betriebszugehörigkeit

Als Niederlassungsleiter in Regenstauf übernimmt Mario eine Schlüsselrolle in unserem Unternehmen.
Sein Einsatz, seine Erfahrung und sein Engagement tragen maßgeblich zu unserem Erfolg bei. Solche langjährigen Mitarbeitenden sind ein wertvoller Beweis für unsere Werte als Familienunternehmen – geprägt von Vertrauen, Zusammenhalt und einem freundschaftlichen Miteinander.
Danke für deine Treue, Mario – auf viele weitere Jahre!

Eiprofile im Fokus

Eiprofile im Fokus: Regensburg setzt auf nachhaltige Kanalrenovierung

Moderne Liner-Technik von Geiger

Insgesamt 17 Haltungen in vier Straßen hat die Geiger Kanalsanierung, Niederlassung Regenstauf, 2024 im Auftrag des Tiefbauamtes der Stadt Regensburg renoviert. Bei den zu ertüchtigenden Haltungen handelte es sich ausschließlich um Mischwasserkanäle im Eiprofil mit der Nennweite DN 700/1050 oder größer. Aufgrund der teilweise recht kurvigen Trassenführung und aufgrund von Dimensionssprüngen innerhalb der Haltungen kamen neben GFK-Linern so genannte Flexliner zum Einsatz, die jeweils mittels UV-Lichtliner-Technik ausgehärtet wurden.

Die Sanierung von Mischwasserkanälen aus den 1960er- und 1970er-Jahren war Teil eines zwischen der Geiger Kanalsanierung und der Stadt Regensburg bestehenden Rahmenvertrags. Dabei wurden Haltungen in vier verschiedenen Straßenzügen renoviert, wobei in der Watzlikstraße eine Haltung, in der Aussiger Straße acht Haltungen, in der Schwalbenneststraße vier Haltungen und in der Ziegetsdorfer Straße vier Haltungen zur Ausführung kamen. Regelmäßige selektive Kanalbefahrungen der Stadt Regensburg waren der Beauftragung vorausgegangen. Sie zeigten typische altersbedingte Schäden, so unter anderem Korrosion und Risse, die sich teilweise über ganze Haltungen zogen. Hinzu kam Fremdwassereintritt und Grundwasserzulauf aufgrund von Muffendefekten. „Mit Blick auf die Schäden haben wir uns dafür entschieden, die Sanierung mittels geschlossener Bauweise durchzuführen“, sagt Dipl.-Ing. (FH) Thomas Frimberger vom Tiefbauamt der Stadt Regensburg. „Dabei spielte die hydraulische Leistungsfähigkeit, bewertet nach dem Generalentwässerungsplan (GEP), eine zentrale Rolle. Wichtige Parameter waren darüber hinaus die relativ kurze Bauzeit sowie die Vermeidung möglicher Verkehrsbeeinträchtigungen.“

Kanalsanierung im Eiprofil durch Geiger
Nach dem Aushärten weist das GfK-Verbundsystem hervorragende mechanische Kennwerte auf.

UV-Lichtliner-Technik: effizient und nachhaltig

Das Tiefbauamt entschied sich für den Einsatz von GFK-Linern mit UV-Aushärtung, wobei in einigen wenigen besonders kurvengängigen Haltungen ein so genannter Flexliner zum Einsatz kam. Nach Meinung von M. Eng. Bauingenieurwesen Patrick Ebensberger, Projektleiter Geiger Kanalsanierung, Niederlassung Regenstauf, handelt es sich bei der UV-Lichtliner-Technik um eine der wirtschaftlichsten und zuverlässigsten Methoden zur Erhaltung von Kanälen. „Mithilfe eines hochqualitativen GFK-Verbundsystems aus harzgetränkten Glasfaserlagen bietet sie hervorragende mechanische Eigenschaften nach der Aushärtung“, so Ebensberger „Die Technik ermöglicht eine flexible Sanierung ohne aufwändige Erdarbeiten und eignet sich für nahezu alle Kanalnennweiten und Geometrien, auch bei Nennweitenänderungen sowie Sonder- und Eiprofilen.“ Die sanierbaren Nennweiten reichen von Kreisprofilen in Nennweiten von DN 150 bis DN 1800 bis hin zu Eiprofilen DN 200/300 bis DN 1200/1800. Das korrosionsbeständige GFK-System mit UP- oder VE-Harz sorgt für größtmögliche Flexibilität. Ein GFK-Liner ist an komplexe Profilgeometrien und Dimensionswechsel anpassbar und sorgt für nachhaltige Sanierungsergebnisse und einen hohen Qualitätsstandard. Lediglich in Haltungen mit besonders anspruchsvoller Geometrie sowie Kurven, Bögen und gravierenden Dimensionssprüngen kamen speziell dehnbare Flexliner zum Einsatz. „Diese sind anpassungsfähiger und bewältigen solche Herausforderungen problemlos“, so Ebensberger weiter.

Line vorkeonfektioniert

„Zuerst wurde eine Kamerabefahrung und Reinigung zur Identifikation und Vorbereitung beschädigter Stellen durchgeführt und bei größeren Schäden eine Vorprofilierung beziehungsweise eine Reparatur vorgenommen“, erläutert Andreas Schmid von S² BERATENDE INGENIEURE, Barbing. Sein Tätigkeitsbereich umfasste die Bauüberwachung, die Sicherstellung der ordnungsgemäßen Ausführung sowie die begleitende Betreuung von Maßnahmen, die im Rahmenvertrag mit der Stadt vereinbart wurden. Dabei verlief alles zu seiner vollsten Zufriedenheit. „Im Rahmen meiner Aufgaben als Bauüberwacher besuche ich die Baustellen abhängig vom Fortschritt und den spezifischen Anforderungen“, so Schmid. „Beim Einbau der Liner bin ich in der Regel ein- bis dreimal wöchentlich vor Ort, um sicherzustellen, dass alles reibungslos abläuft. Auch während der Nacharbeiten, wie zum Beispiel beim Fräsen der Stutzen durch Roboter, fahre ich meist ein- bis zweimal zur Baustelle, um die Arbeiten zu prüfen.“

Gleitschutzfolie schützt den Liner

Im nächsten Arbeitsschritt erfolgte der Einzug einer Gleitschutzfolie. Sie verhindert einen Abrieb des Liners an der Betonwand, insbesondere bei Versätzen, Kurven oder Bögen. Danach wurde der bereits im Werk vorkonfektionierte Liner über einen Schacht mittels Winde in die Haltung eingezogen. Aufgrund des hohen Eigengewichtes der Liner kam hierbei zusätzlich ein Förderband zum Einsatz. Dann wurden die Liner-Enden mit einem Packer verschlossen. „Dies stellt einen gleichmäßigen Aushärtungsprozess sicher und dient gleichzeitig der Fixierung der Linerenden“, so Ebensberger. „Anschließend wird der Liner über diese Packer mit Druckluft aufgestellt. Luftkupplungen an den Packern dienen für den Anschluss von Verdichter- oder Kompressorschläuchen. Deshalb sind die Packer wichtig, damit der Liner sich formschlüssig an den Kanal anpresst und dicht abschließt.“ Darüber hinaus ermöglicht der Packer das präzise Platzieren des UV-Lichterkerns – er kam aufgrund der großen Geometrien anstelle einer UV-Lichterkette zum Einsatz – im Inneren des Liners und sorgt dadurch für eine gleichmäßige Aushärtung entlang der gesamten Haltung. Beim Einbau der Flexliner wurde der Lichterkern mit einem gummierten Ziehseil eingebracht, um eine exakte Führung sicher zu stellen, ohne die empfindliche Oberfläche des Liners zu beschädigen.

Abschließend wurden die vorher eingemessenen Hausanschlüsse mittels Roboter aufgefräst oder – bei begehbaren Profilen – per Hand geöffnet und mittels Harz oder Handlaminat angebunden, um die fachgerechten Verbindungen zu den Hausanschlüssen wieder herzustellen. Das Ergebnis der Renovierungsarbeiten war eine moderne und langlebige Instandsetzung der alten Kanalhaltungen.

Neue Fahrzeugbeklebung

Aus Geiger wird Geiger – und das sieht man jetzt auch auf unseren Straßen!

Unsere neue Fahrzeugbeklebung


In unserer Zentralwerkstatt in Schongau bekommen unsere Fahrzeuge aktuell einen frischen Look verpasst. Das neue Design verbindet das vertraute Grün mit unserem modernen Grau und unserem neuen Schriftzug – Schritt für Schritt, Aufkleber für Aufkleber.

Ein riesiges Dankeschön an unsere fleißigen Kolleg*innen in der Werkstatt für euren Einsatz – das ist echte Detailarbeit mit viel Herz und Handwerk!