Wir, die Geiger Kanaltechnik mit unserer Niederlassung Bochum, laden Sie herzlich ein, uns am 05. und 06. Februar 2026 auf dem 38. Oldenburger Rohrleitungsforum zu besuchen.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Alt und Neu – Strategien für Netze von morgen“.
Sie finden uns am Stand HA1-J.03. Gerne erwarten wir Sie dort zu abwechslungsreichen und interessanten Fachgesprächen.
Wir freuen uns, Sie persönlich an unserem Stand begrüßen zu dürfen.
InfraTech 2026
InfraTech 13. – 15. Januar 2026
Besucht uns an Stand 3E47!
Vom 13. bis 15. Januar 2026 ist die InfraTech wieder der zentrale Treffpunkt für Kommunen, Behörden, Bauunternehmen, Ingenieurbüros und Fachbetriebe rund um Infrastruktur, Straßen- und Tiefbau – und wir sind mit dabei.
Mit unserem Messeauftritt möchten wir den Fokus gezielt auf ein leistungsfähiges und wirtschaftliches Renovierungsverfahren lenken: das Wickelrohrlining.
Gerade dann, wenn Schlauchlinerverfahren an ihre technischen oder wirtschaftlichen Grenzen stoßen, bietet das Wickelrohrverfahren eine flexible Alternative mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten – insbesondere unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen auf der Baustelle.
Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch, spannende Gespräche und praxisnahe Einblicke. Als besonderes Highlight erwartet unsere BesucherInnen an unserem Stand 3E47 unsere Wickelrohr-Sitzgelegenheit, die das Verfahren einmal ganz konkret und erlebbar macht.
Erfolgreiche Kanalinstandsetzung in Saldenburg
Geiger Kanalsanierung schließt anspruchsvolle Kanalinstandsetzung in Saldenburg erfolgreich ab
Die Geiger Kanalsanierung hat im Gemeindegebiet Saldenburg eine umfangreiche Sanierungsmaßnahme an bestehenden Mischwasserkanälen erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wurde im Auftrag der Gemeinde durchgeführt und vom Ingenieurbüro Wolf begleitet. Ziel der Arbeiten war es, die Funktionsfähigkeit und Betriebssicherheit des kommunalen Abwassernetzes langfristig zu sichern.
Das verformte Rohr vor der Sanierung
Die Sanierung erfolgte in geschlossener Bauweise. Dabei setzte Geiger Kanalsanierung moderne Sanierungstechniken wie das Wickelrohrverfahren sowie robotergestützte Reparaturtechniken ein. Ergänzt wurden diese Hauptmaßnahmen durch vorbereitende Arbeitsschritte wie Kanalspülung, Kalibrierung der Leitungen und die Entfernung von Ablagerungen und Hindernissen. Die Baumaßnahmen umfassten zunächst die Einrichtung einer Abflusslenkung, um einen sicheren Kanalbetrieb während der Bauarbeiten zu gewährleisten. Im Anschluss wurden die betroffenen Leitungsabschnitte mittels Wickelrohrverfahren saniert – darunter eine Haltung DN 800 mit einer Länge von 37 Metern sowie zwei Haltungen DN 500 mit insgesamt 65 Metern. Zusätzlich führte Geiger Kanalsanierung robotergestützte Reparaturen an lokal beschädigten Bereichen aus und setzte mehrere Schächte instand. Den Abschluss bildete eine umfassende optische Inspektion, die die Qualität der ausgeführten Maßnahmen bestätigte und die Dokumentation des sanierten Leitungszustands sicherstellte.
Einsetzen des Wickelkorbs in den Kanal
Eine besondere Herausforderung stellte die starke Verformung der vorhandenen Kanäle dar. Vor dem Einzug der Wickelrohre mussten die Haltungen daher mittels Kalibrierrohr auf ihren verbleibenden Querschnitt geprüft werden. Die Ergebnisse zeigten, dass im DN-800-Abschnitt ein Wickelrohr mit einem Außendurchmesser von 650 mm eingebaut werden konnte, während für den DN-500-Bereich ein Außendurchmesser von 405 mm möglich war. Dank der präzisen Vorbereitung, der technisch anspruchsvollen Ausführung durch Geiger Kanalsanierung und der engen Abstimmung mit dem Ingenieurbüro Wolf konnten sämtliche Arbeiten innerhalb einer Bauzeit von rund zehn Tagen abgeschlossen werden.
Kanalsanierung mittels Wickelrohrverfahren
„Die Sanierung in Saldenburg hat gezeigt, wie effizient sich technisch anspruchsvolle Projekte in geschlossener Bauweise umsetzen lassen, wenn Planung und Ausführung optimal verzahnt sind. Die enge Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Wolf und die professionelle Vorbereitung vor Ort waren entscheidend für den reibungslosen Ablauf,“ erklärt Mario Bösl, Niederlassungsleiter Regenstauf der Geiger Kanalsanierung. Die Gemeinde Saldenburg profitiert nun von einer nachhaltig modernisierten und zuverlässigen Abwasserinfrastruktur.
Für die diesjährige Kanalinstandsetzung der Stadt Immenstadt haben wir im Rahmen einer größeren Ausschreibung den Zuschlag bekommen – ein Projekt mit vielen bekannten Gesichtern und toller Zusammenarbeit.
Nachtbaustelle in Immenstadt
Aufgrund der Lage der Baustelle direkt an einer Hauptverkehrsader mussten die Arbeiten nachts durchgeführt werden. Die Teamleistung war beeindruckend: Ein 150 m langer Kanal DN 500 mm wurde mittels GFK-Inliner erfolgreich ausgekleidet. Dank unseres eingespielten Teams, viel Erfahrung und guter Laune lief alles reibungslos. Danke an alle Beteiligten!
Hauptverwaltung in Kempten
Unsere Hauptverwaltung präsentiert sich seit kurzem auch im neuen Design. Das vertraute grün trifft auf unser modernes grau – eine gelungene Verbindung zwischen Bewährtem und Fortschritt.
Neuer Standort in Montabaur
Stärkung der Präsenz im Westerwald – Kundennähe im Fokus
Die Geiger Kanalsanierung hat am 1. Juli 2025 einen neuen Standort in Montabaur eröffnet. Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf die steigende Kundennachfrage in der Rhein-Main- und der Rhein-Mosel-Region und baut seine Präsenz im Westerwald gezielt aus.
v.l. Willi Geiger (Geschäftsführer), Muharrem Tekin (Standortleiter Montabaur), Marco Eich Niederlassungsleiter Mainschaff)
Geleitet wird der neue Standort von Muharrem Tekin, der seit über zehn Jahren fester Bestandteil des Teams in Aschaffenburg ist. Er stammt ursprünglich selbst aus dem Westerwald und hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Kundenkontakte in der Region aufgebaut. Durch seinen Umzug zurück in den Westerwald konnte er bestehende Geschäftsbeziehungen intensivieren und erfolgreich neue Aufträge gewinnen. „Für mich war es eine logische Konsequenz, hier einen Standort aufzubauen – zum einen, um näher an unseren Kunden zu sein, und zum anderen, um Geiger Kanalsanierung in meiner Heimat noch sichtbarer zu machen“, erklärt Muharrem Tekin. „Ich freue mich sehr auf die direkte Kundennähe und die Möglichkeit, unsere Dienstleistungen regional noch besser anbieten zu können.“ Zusammen mit Bauleiter Dennis Tillmann treibt Muharrem Tekin derzeit den Aufbau des Standorts Montabaur voran. Unterstützt werden sie von erfahrenen Kolonnen aus Mainschaff, die alle gängigen Verfahren der grabenlosen Kanalsanierung abdecken. Damit kann Geiger Kanalsanierung in Montabaur das vollständige Leistungsportfolio anbieten. Geschäftsführer Willi Geiger betont die strategische Bedeutung des neuen Standorts: „Die Nähe zu unseren Kunden ist für uns ein entscheidender Erfolgsfaktor. Mit dem Standort in Montabaur schaffen wir die Basis, um noch schneller reagieren zu können, langfristige Partnerschaften auszubauen und unsere Marktposition im Westerwald nachhaltig zu stärken. Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmen ist.“ Das Ziel von Geiger Kanalsanierung ist es, durch die geografische Nähe nicht nur kürzere Reaktionszeiten zu gewährleisten, sondern auch Kundenbindungen zu vertiefen, neue Kooperationen zu fördern und die Marke in der Region weiter zu etablieren.
Am 25. September sind wir bei den Nürnberger Kolloquien in der Stadthalle Fürth vertreten. Unsere Niederlassungsleiter Mario Bösl (Regenstauf) und Marco Eich (Mainaschaff) stehen euch an Stand 18 gerne für den persönlichen Austausch zur Verfügung. Wir freuen uns auf euren Besuch und auf interessante Gespräche!
Wir gratulieren Mario Bösl!
Wir freuen uns sehr über ein weiteres Mitarbeiterjubiläum: Mario Bösl ist seit stolzen 15 Jahren Teil unseres Teams!
Willi Geiger gratuliert Mario Bösl zu 15 Jahren Betriebszugehörigkeit
Als Niederlassungsleiter in Regenstauf übernimmt Mario eine Schlüsselrolle in unserem Unternehmen. Sein Einsatz, seine Erfahrung und sein Engagement tragen maßgeblich zu unserem Erfolg bei. Solche langjährigen Mitarbeitenden sind ein wertvoller Beweis für unsere Werte als Familienunternehmen – geprägt von Vertrauen, Zusammenhalt und einem freundschaftlichen Miteinander. Danke für deine Treue, Mario – auf viele weitere Jahre!
Eiprofile im Fokus
Eiprofile im Fokus: Regensburg setzt auf nachhaltige Kanalrenovierung
Moderne Liner-Technik von Geiger
Insgesamt 17 Haltungen in vier Straßen hat die Geiger Kanalsanierung, Niederlassung Regenstauf, 2024 im Auftrag des Tiefbauamtes der Stadt Regensburg renoviert. Bei den zu ertüchtigenden Haltungen handelte es sich ausschließlich um Mischwasserkanäle im Eiprofil mit der Nennweite DN 700/1050 oder größer. Aufgrund der teilweise recht kurvigen Trassenführung und aufgrund von Dimensionssprüngen innerhalb der Haltungen kamen neben GFK-Linern so genannte Flexliner zum Einsatz, die jeweils mittels UV-Lichtliner-Technik ausgehärtet wurden.
Die Sanierung von Mischwasserkanälen aus den 1960er- und 1970er-Jahren war Teil eines zwischen der Geiger Kanalsanierung und der Stadt Regensburg bestehenden Rahmenvertrags. Dabei wurden Haltungen in vier verschiedenen Straßenzügen renoviert, wobei in der Watzlikstraße eine Haltung, in der Aussiger Straße acht Haltungen, in der Schwalbenneststraße vier Haltungen und in der Ziegetsdorfer Straße vier Haltungen zur Ausführung kamen. Regelmäßige selektive Kanalbefahrungen der Stadt Regensburg waren der Beauftragung vorausgegangen. Sie zeigten typische altersbedingte Schäden, so unter anderem Korrosion und Risse, die sich teilweise über ganze Haltungen zogen. Hinzu kam Fremdwassereintritt und Grundwasserzulauf aufgrund von Muffendefekten. „Mit Blick auf die Schäden haben wir uns dafür entschieden, die Sanierung mittels geschlossener Bauweise durchzuführen“, sagt Dipl.-Ing. (FH) Thomas Frimberger vom Tiefbauamt der Stadt Regensburg. „Dabei spielte die hydraulische Leistungsfähigkeit, bewertet nach dem Generalentwässerungsplan (GEP), eine zentrale Rolle. Wichtige Parameter waren darüber hinaus die relativ kurze Bauzeit sowie die Vermeidung möglicher Verkehrsbeeinträchtigungen.“
Nach dem Aushärten weist das GfK-Verbundsystem hervorragende mechanische Kennwerte auf.
UV-Lichtliner-Technik: effizient und nachhaltig
Das Tiefbauamt entschied sich für den Einsatz von GFK-Linern mit UV-Aushärtung, wobei in einigen wenigen besonders kurvengängigen Haltungen ein so genannter Flexliner zum Einsatz kam. Nach Meinung von M. Eng. Bauingenieurwesen Patrick Ebensberger, Projektleiter Geiger Kanalsanierung, Niederlassung Regenstauf, handelt es sich bei der UV-Lichtliner-Technik um eine der wirtschaftlichsten und zuverlässigsten Methoden zur Erhaltung von Kanälen. „Mithilfe eines hochqualitativen GFK-Verbundsystems aus harzgetränkten Glasfaserlagen bietet sie hervorragende mechanische Eigenschaften nach der Aushärtung“, so Ebensberger „Die Technik ermöglicht eine flexible Sanierung ohne aufwändige Erdarbeiten und eignet sich für nahezu alle Kanalnennweiten und Geometrien, auch bei Nennweitenänderungen sowie Sonder- und Eiprofilen.“ Die sanierbaren Nennweiten reichen von Kreisprofilen in Nennweiten von DN 150 bis DN 1800 bis hin zu Eiprofilen DN 200/300 bis DN 1200/1800. Das korrosionsbeständige GFK-System mit UP- oder VE-Harz sorgt für größtmögliche Flexibilität. Ein GFK-Liner ist an komplexe Profilgeometrien und Dimensionswechsel anpassbar und sorgt für nachhaltige Sanierungsergebnisse und einen hohen Qualitätsstandard. Lediglich in Haltungen mit besonders anspruchsvoller Geometrie sowie Kurven, Bögen und gravierenden Dimensionssprüngen kamen speziell dehnbare Flexliner zum Einsatz. „Diese sind anpassungsfähiger und bewältigen solche Herausforderungen problemlos“, so Ebensberger weiter.
Line vorkeonfektioniert
„Zuerst wurde eine Kamerabefahrung und Reinigung zur Identifikation und Vorbereitung beschädigter Stellen durchgeführt und bei größeren Schäden eine Vorprofilierung beziehungsweise eine Reparatur vorgenommen“, erläutert Andreas Schmid von S² BERATENDE INGENIEURE, Barbing. Sein Tätigkeitsbereich umfasste die Bauüberwachung, die Sicherstellung der ordnungsgemäßen Ausführung sowie die begleitende Betreuung von Maßnahmen, die im Rahmenvertrag mit der Stadt vereinbart wurden. Dabei verlief alles zu seiner vollsten Zufriedenheit. „Im Rahmen meiner Aufgaben als Bauüberwacher besuche ich die Baustellen abhängig vom Fortschritt und den spezifischen Anforderungen“, so Schmid. „Beim Einbau der Liner bin ich in der Regel ein- bis dreimal wöchentlich vor Ort, um sicherzustellen, dass alles reibungslos abläuft. Auch während der Nacharbeiten, wie zum Beispiel beim Fräsen der Stutzen durch Roboter, fahre ich meist ein- bis zweimal zur Baustelle, um die Arbeiten zu prüfen.“
Gleitschutzfolie schützt den Liner
Im nächsten Arbeitsschritt erfolgte der Einzug einer Gleitschutzfolie. Sie verhindert einen Abrieb des Liners an der Betonwand, insbesondere bei Versätzen, Kurven oder Bögen. Danach wurde der bereits im Werk vorkonfektionierte Liner über einen Schacht mittels Winde in die Haltung eingezogen. Aufgrund des hohen Eigengewichtes der Liner kam hierbei zusätzlich ein Förderband zum Einsatz. Dann wurden die Liner-Enden mit einem Packer verschlossen. „Dies stellt einen gleichmäßigen Aushärtungsprozess sicher und dient gleichzeitig der Fixierung der Linerenden“, so Ebensberger. „Anschließend wird der Liner über diese Packer mit Druckluft aufgestellt. Luftkupplungen an den Packern dienen für den Anschluss von Verdichter- oder Kompressorschläuchen. Deshalb sind die Packer wichtig, damit der Liner sich formschlüssig an den Kanal anpresst und dicht abschließt.“ Darüber hinaus ermöglicht der Packer das präzise Platzieren des UV-Lichterkerns – er kam aufgrund der großen Geometrien anstelle einer UV-Lichterkette zum Einsatz – im Inneren des Liners und sorgt dadurch für eine gleichmäßige Aushärtung entlang der gesamten Haltung. Beim Einbau der Flexliner wurde der Lichterkern mit einem gummierten Ziehseil eingebracht, um eine exakte Führung sicher zu stellen, ohne die empfindliche Oberfläche des Liners zu beschädigen.
Abschließend wurden die vorher eingemessenen Hausanschlüsse mittels Roboter aufgefräst oder – bei begehbaren Profilen – per Hand geöffnet und mittels Harz oder Handlaminat angebunden, um die fachgerechten Verbindungen zu den Hausanschlüssen wieder herzustellen. Das Ergebnis der Renovierungsarbeiten war eine moderne und langlebige Instandsetzung der alten Kanalhaltungen.
Aus Geiger wird Geiger – und das sieht man jetzt auch auf unseren Straßen!
In unserer Zentralwerkstatt in Schongau bekommen unsere Fahrzeuge aktuell einen frischen Look verpasst. Das neue Design verbindet das vertraute Grün mit unserem modernen Grau und unserem neuen Schriftzug – Schritt für Schritt, Aufkleber für Aufkleber.
Ein riesiges Dankeschön an unsere fleißigen Kolleg*innen in der Werkstatt für euren Einsatz – das ist echte Detailarbeit mit viel Herz und Handwerk!