Kategorie: News

Wir gratulieren Michael Stätter!

Wir gratulieren Michael Stätter ganz herzlich zu seinem 25-jährigen Jubiläum bei der Geiger Kanalsanierung! 

Willi Geiger gratuliert Michael Stätter zu seinem 25-jährigen Jubiläum
Willi Geiger gratuliert Michael Stätter zu seinem 25-jährigen Jubiläum

Als Prokurist, Technischer Leiter und in der erweiterten Geschäftsführung ist Michi eine tragende Säule unseres Unternehmens.  

In den vergangenen 25 Jahren war er in verschiedenen Positionen tätig – ob als Bauleiter, Kalkulator oder Niederlassungsleiter: Mit seinem Einsatz, seinem Know-how und seiner Verlässlichkeit hat er wesentlich zur Entwicklung unseres Unternehmens beigetragen und unseren Weg zu einem der führenden Unternehmen in der Branche entscheidend mitgestaltet. 

Lieber Michi, wir danken dir für deine langjährige Treue, deinen Einsatz, deine wertvolle Expertise und deine Flexibilität und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit! 

RO-KA-TECH 2025

RO-KA-TECH 2025

Wir blicken sehr zufrieden auf einen erfolgreichen Auftritt bei der RoKaTech 2025 zurück. „Die Möglichkeit, unsere Produkte und Systeme direkt vor Ort präsentieren und vorführen zu können haben wir genutzt und dabei viele interessante Gespräche mit kommunalen Auftraggebern sowie Fachleuten aus Abwasserverbänden und Ingenieurbüros führen können“, lautet das positive Fazit von Marco Eich, Leiter der Niederlassung Mainaschaff und Mitglied der erweiterten Geschäftsführung.

Der Messestand der Geiger Kanalsanierung auf der Ro-Ka-Tech 2025
Unser Messestand auf der Ro-Ka-Tech 2025

Live-Vorführungen stießen auf großes Interesse

Als kompetenter Partner für alle Leistungen der grabenlosen Sanierung präsentierten wir unser breites Portfolio: UV-Inliner, Wickelrohr, Kurz- und Langrohrrelining, Hausanschluss-Sanierung, Roboter-Sanierung, Edelstahlmanschetten und Kurzliner sowie Schacht- und Großprofilsanierung. Besonderes Highlight des Messeauftrittes waren die täglichen Live-Vorführungen des Wickelrohrverfahrens auf dem Außengelände. Dabei konnten Besucher die innovative Technik hautnah erleben: Ein vorgefertigtes Stegprofil aus Kunststoff wird für den Transport zur Einbaustelle auf eine Trommel gewickelt und vor Ort mittels hydraulischer Wickelmaschine zu einem Endlosrohr geformt – mit flexibel einstellbarem Durchmesser. Das Verfahren überzeugt durch seine platzsparende Ausführung und die Möglichkeit einer Sanierung im laufenden Betrieb, selbst in schwer zugänglichem Gelände und bei leichtbogengängigen Rohren.

Wickelrohr-Vorführungen auf der Ro-Ka-Tech 2025
Wickelrohr-Vorführungen auf der Ro-Ka-Tech 2025

Unter dem Motto „raffiniert saniert“ konnten wir damit ihre Rolle als verlässlicher Partner für innovative und wirtschaftliche Komplettlösungen unterstreichen“, ist Eich überzeugt. „Die Messe hat einmal mehr gezeigt, dass die Instandhaltung unterirdischer Bauwerke und Anlagen Spezialisten erfordert – und Geiger Kanalsanierung bietet mit bewährten Verfahren maßgeschneiderte Lösungen für jede Herausforderung.“

Aus Geiger wird Geiger.

Seit 2024 tritt die Geiger Kanaltechnik als eigenständiges Unternehmen und mit einer eigenen Marke losgelöst von der Geiger Gruppe auf.

Aus Geiger wird Geiger.
Schritt für Schritt setzen wir unseren neuen Markenauftritt um.

In diesem Jahr hat unser Geschäftsführer Willi Geiger die Geiger Kanaltechnik von der Geiger Gruppe übernommen und führt das Unternehmen nun als alleiniger Gesellschafter gemeinsam mit Roland Riedesser weiter.

Während wir ab sofort mit einem neuen Erscheinungsbild auftreten, bleibt unsere Unternehmenskultur unverändert. Unser bewährtes und engagiertes Team steht weiterhin für Kontinuität, Beständigkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Mit über 30 Jahren Erfahrung im Bereich grabenlose Kanalsanierung werden wir unseren Fokus als eigenständiges Unternehmen jetzt noch klarer auf unser Kerngeschäft legen und freuen uns darauf, unsere führende Position in der Branche weiter auszubauen.

Größtes Sanierungsprojekt der Geiger Kanalsanierung in Feldkirch.

Die Kanalsanierungsmaßnahme am Verbandssammler in Feldkirch zählt zu den größten derartigen Maßnahmen in Österreich.

Wickelkorb und Startbaugrube

Mittels TV-Befahrung wurden im insgesamt 22 km langen Mischwasser-Verbandsammler über eine Länge von ca. 11 km teilweise erhebliche Schäden, insbesondere Betonkorrosion, festgestellt. Nach umfangreichen Planungsmaßnahmen und ingenieurtechnischen Auswertungen wurde der Verbandssammler von unserer Niederlassung in Kempten mittels SWP-Wickelrohrverfahren erfolgreich saniert.
Die Sanierungsmaßnahme ist das größte Projekt unserer 30-jährigen Unternehmensgeschichte.

Grabendurchlass in Belgien raffiniert saniert

Eine Aufgabe für die Spezialisten der Geiger Kanaltechnik

Als Subunternehmer der mit der Sanierung eines Grabendurchlasses in der belgischen Gemeinde Ath in der Provinz Hennegau beauftragten PIPE Consult sa haben die Spezialisten der Geiger Kanaltechnik einen UV-GFK-Inliner unter dem Gleiskörper der Nationalen Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen eingebaut. Mit der Zusammenarbeit bei diesem anspruchsvollen Projekt haben die beiden Unternehmen zum wiederholten Mal eine Win-win-Situation geschaffen, bei der die Baupartner vom jeweiligen Know-how des Partners profitieren. Während die PIPE Consult sa auf die Inspektion, Renovierung und Wartung von Kanalnetzen spezialisiert ist, bietet die Geiger Kanaltechnik ingenieurtechnische Lösungen und präzise Bauausführungen im Bereich der grabenlosen Kanalsanierung. Durch die Kombination aus bewährten und innovativen Sanierungstechniken erhält der Kunde maßgeschneiderte und wirtschaftliche Komplettlösungen – so auch im belgischen Ath.

Geiger Kanalsanierung - Grabendurchlass in Belgien
Die UV-Lichtliner-Technik ist eines der gängigsten und wirtschaftlichsten Renovierungsverfahren zur Substanzerhaltung der Kanalinfrastruktur.

„Den Vorschlag für die Sanierung des Grabendurchlasses mittels der UV-Inliner-Technik haben wir dem Auftraggeber im Vorfeld der Baumaßnahme unterbreitet,“ erinnert sich José Rotheudt , Geschäftsführer PIPE Consult sa, Thimister-Clermont, Belgien. Bei dieser Technik wird ein GfK-Verbundsystem aus mehreren sich überlappenden, harzgetränkten Glasfaserlagen verwendet, das nach dem Einbau beste mechanische Kennwerte aufweist. „Das System eignet sich für Kanäle nahezu aller Nennweiten und Geometrien, einschließlich Ei- und Sonderprofilen“, ergänzt Jochen Köhler, Niederlassung Mainaschaff, Geiger Kanaltechnik GmbH & Co. KG. „Selbst Nennweitenänderungen sind mit diesem Verfahren sanierbar.“ Hinzu kommt: Die für jedes Projekt individuell produzierten Schlauchliner ermöglichen aufgrund lichtdichter Verpackung eine lange Haltbarkeit und dadurch Flexibilität bei der Planung und Ausführung – ein Umstand, der den UV-Liner bei der Ertüchtigung des Durchlasses in Belgien mit seinem Tunnelprofil zur perfekten Wahl gemacht haben.

Tunnelgewölbe ertüchtigt

Das Projekt wurde im Frühjahr 2023 abgewickelt. Neben der Ertüchtigung des Tunnelgewölbe wurde ein neuer Radweg längs der Bahnstrecke angelegt. Das Gewölbe dient als Durchführung des auf der einen Seite des Gleiskörpers ankommenden offenen Entwässerungsgrabens. Er wird auf der anderen Seite als geschlossene Leitung unter dem Radweg hindurch abgeführt. Nachdem Rotheudt und Köhler vor dem Hintergrund der beengten Platzverhältnisse auf dem Baufeld bereits im Vorfeld die Machbarkeit eines Liner-Einzuges geprüft hatten, wurde das Tunnelgewölbe unter dem Gleiskörper hierfür vorbereitet. In einem ersten Schritt erfolgte eine gründliche Reinigung des zu sanierenden Abschnittes. Danach haben die Arbeiter größere Schäden mit einem Zementmörtel vorprofiliert. Um Hohlräume nach dem Inlinereinbau zu vermeiden, wurden die unteren Ecken des Profils mit Mörtel angeschrägt. Dann konnte der GFK-Liner von der offenen Grabenseite in das Tunnelgewölbe eingezogen werden. Als Zielschacht diente ein Schacht, der eigens zu diesem Zweck zwischen dem Gleiskörper und dem neuen Radweg abgetäuft wurde.

UV-Lichterkette im Grabendurchlass
Beim Zurückziehen der Lichterkette durch die Haltung wird das noch weiche GFK-Material mit dem UV-Licht bestrahlt, wobei es komplett aushärtet.

Mit UV-Lampen ausgehärtet

„Die zu sanierende Strecke unter dem Gleiskörper hatte eine Länge von rund 15 m und der gemessene Ersatzkreis des Tunnelprofils betrug DN 1000“, beschreibt Köhler die Rahmenbedingungen. Mittels einer Seilwinde wurde der vorkonfektioniert zur Einbaustelle gelieferte GFK-Liner mit einer Wandstärke von 11,9 mm von dem zur einen Seite hin offenen Tunnelgewölbe Richtung Schacht eingezogen. Im nächsten Arbeitsschritt wurde der Schlauchliner einseitig mithilfe eines Verschlusspackers verschlossen und mit Druckluft aufgerichtet. Dann haben die Arbeiten die Lichterkette der UV-Anlage vom Einzugsschacht aus in das offene Ende eingeführt und anschließend den zweiten Verschlusspacker gesetzt. Danach konnte der Schlauchliner langsam mit einem Druck von 0,3 bis 0,4 bar aufgestellt werden, bis er sich komplett an den Altkanal anlegt. Nach dem Erreichen des notwendigen Innendrucks wurde die Lichterkette durch die Haltung gezogen. Im nächsten Schritt wurden die UV-Lampen, die eine Leistung von bis zu 8 x 1000 Watt erreichen, gezündet und die Lichterkette durch die Haltung zurückgezogen, wobei das noch weiche GFK-Material mit dem UV-Licht bestrahlt wurde und komplett aushärtete. „Der komplette Aushärtevorgang wird automatisch überwacht und protokolliert“, so Köhler weiter. „Dabei bestimmt der Durchmesser des Schlauchliners die Rückzugsgeschwindigkeit. Danach werden die UV-Lampen ausgeschaltet und die Lichterkette entnommen.“

Abschließend wurden die Verschlusspacker wieder entfernt, die Haltung mit einer Kamera befahren, um den neuen eingezogenen Liner auf seine Qualität zu überprüfen und eine Materialprobe ins Labor geschickt. Insgesamt hat die Aushärtung circa eine Stunde gedauert. Dann folgte nochmal eine Abkühlphase von rund 45 Minuten.